SAFI

   

SAFI
Kalt

DoLP
VÖ: 19.06.2009
ZickZack ZZ 2025

Vertrieb: Broken Silence (D), Hoanzl (A), Texumo (CH)
Downloads: www.finetunes.net

Booking:
Lautstrom

 

 


 


 

SAFI

Die Welt ist immer noch schlecht

. . .Punk noch nicht tot und das Lied als existenzieller Schrei doch nicht aus der Mode gekommen. Wer Punk mit pubertären Jungs verbindet, die mit banalen Texten ihren Protest zum Ausdruck bringen und Krach als Musik rechtfertigen, solange es für die gerechte Sache ist, hat SAFI nie gehört. SAFI ist Punk, aber mit Poesie zwischen den anklagenden Zeilen, die mehr intelligenten Zynismus als naive Betroffenheit ausdrücken. Der Schrei ist bei SAFI zur vollendeten Kunstform erhoben. SAFI ist Punk, der erwachsen, aber nicht frei von einer gesunden Portion Kindlichkeit ist.

 

SAFI entstand durch viele Umwege und Band-Experimente, bis sich 2007 das Trio mit dem unverwechselbaren Sound zusammen fand, das heute für SAFI steht. Frank Semmer am Schlagzeug,  Matthias Becker an Bass und Gitarre und vor allem Safi, Namensgeberin und Frontfrau, die ihre Gitarre wie eine Waffe behandelt und ihre Stimme so einzusetzen weiß, dass der Schmerz im Gehörgang des Zuhörers nach einer Weile zum O(h)rgasmus wird.

 

 ". . . SAFI lässt sich nicht beschreiben. SAFI muss man hören. Oder besser noch SAFI live erleben. Wer die kleine blonde Frau auf der Bühne sich die Seele aus dem Leib rocken sieht, fragt sich verwundert, wo diese ganze Energie vorher in dem Einsfünfundsechzig-Körper verstaut war. Wie sie erst leise Töne anschlägt und dann plötzlich ins laute Extrem verfällt, ist ein Phänomen. Theater in der Stimme, so nennt sie es . . .", hieß es in der Leipziger Volkszeitung. Doch SAFI ist schon lange kein Leipziger Geheimtipp mehr. Sie fällt inzwischen auf und über Deutschland her. Seit ihre Vehemenz den regionalen Horizont übersprungen hat, gelangt sie auch an das Hamburger und Berliner Ohr, wo sich Starproduzent Moses Schneider (Beatsteaks, Turbostaat, Tocotronic, Kettcar, Kante, . . .) in die aktuelle Albumproduktion einmischt: „ . . . natural vocal distortion – coole Scheiße!“


Nun ist das Debut endlich da, mit neun expressiven und wuchtigen Titeln, die sich einen Dreck um Formate scheren. Versteckt finden sich verschrobene Soundbasteleien – lapidar  A oder B benannte Tracks von unter zwei Minuten – die dem exzessiven Zehnminüter und Titel angebenden KALT gegenüber stehen. WEITER als Opener gibt dem Album gnadenlos stampfend seine eigenwillige Sperrigkeit vor, die sich über bekannten Songs wie HELDEN oder MARSCHMELO zieht. NOVEMBER dagegen ausgelassen entspannt.

Die Lyrics sind in SAFIs Muttersprache, denn sie spielt weniger gern mit englischsprachiger Klang-Attitüde als mit Worten und Wortschöpfungen, die sie dem Alltag und ihrem reichhaltigen Wortschatz entnimmt. Ob „Mit dieser Meinungsprothese auf einem Querdenkerstummel" oder „Ich tret mir eine Magengrube" – SAFIs Bilder sind so schön wie böse, so kraftvoll wie vielschichtig . . .

 

SAFI ist von einer exzessiven Liebe zum Leben durchdrungen, die einen Konzertbesuch zum Ereignis macht. Und den Besucher ins Schwitzen bringt, selbst wenn er nicht tanzt.

 

Die Presse über Safi:

 

Punk 2009 braucht diese Musik. Aber noch mehr als auf einem Tonträger braucht er sie auf der Bühne. Denn „von da oben“ dürfte einem die konzentrierte Wucht Safis die Ohren wegschießen.“ MUSIKEXPRESS


„Die Riffs sind knackig, packen zu, doch die Texte bleiben voller Zweifel. Safi komprimieren richtig AC/DC-mäßig die Essenz von Rock und schaffen es trotzdem, Worte wie Aprikosenmarmeladenrosa unterzubringen, ohne dass es holprig wird.“ INTRO


„Ein viel versprechendes Debüt, da ein stürmisches Debüt, eine Bereicherung für die Ohrmuscheln und alles was dahinter steckt, sich verbirgt und hervorgeholt werden will!“ popkiller.de


„Verzerrte Gitarren, zersetze Stimme, Soundeffekte, aber auch beruhigende Töne am Liedhorizont, die es schaffen, das Protestgewitter mit sanften Strahlen zu durchbrechen (wie etwa auf dem Titelstück „Kalt“ oder bei „November“), machen das Album zu einem mehr als nur interessanten Ohrenschmaus.“ Chilli Freiburg


„Denn dieses Debüt rebelliert, regnet, reinigt, rauscht, raunt, rauft, röhrt, rödelt, rotzt, rächt, räkelt, räubert, ruckt, rührt, rumort, rammt, rangelt, radikalisiert, reißt, rennt, rettet, rätselt, rafft, rasiert, rumpelt, rüpelt, rülpst, recycelt, revolutioniert, relativiert, räsoniert, ramponiert, randaliert, reanimiert, reagiert, redigiert, rifft, ringt, richtet, rügt, rüttelt, rückgratwandert, reist, reitet, reizt, raschelt, raucht, rast, rumst, rüttelt, rüstet, rankt, rattert, raspelt, rückt, rudert, rufmordet, ritzt, regt, rockt und rollt.“ Rockzoom.de


„…, steht die Sängerin Safi auf der Bühne und brüllt sich in bester Rockmanier die Seele aus dem Leib. Und man ahnt, dass sie es schaffen wird.“ Taz.de


„Seit Jahren hat es in der deutschsprachigen Musikszene kaum einen derartigen Kraftschlag gegeben, im direkten Vergleich rücken viele andere redliche Bemühungen nun Richtung Konfektionsware und Routinepop.“ Wildwechsel.de


„Diese Brachialität wird von dem unglaublich intensiven Gesang von Sängerin Safi ideal getoppt und auf die Spitze getrieben. Sie schreit, singt und flüstert, bricht aus, zieht zurück, so eine Sängerin hat man hierzulande schon sehr lange nicht mehr gehört, die ihre Stimme wie eine Waffe benutzt und mit Expressivität eine selten gewordene Dringlichkeit zwischen Unruhe und Aufgewühltheit vermittelt.“ Flight13.com



 



 

 

 
   
 
 



 
 
   
 

 

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