MONOSTARS - ABSOLUT
VÖ: 19.08.2011
What´s So Funny About

Vertriebe: Broken Silence (D), Hoanzl (A) und Godbrain (CH)

 


HOMEPAGE:
www.monostars.de

 


MONOSTARS
"ABSOLUT"

Nach 16 Jahren Bandgeschichte ist den MONOSTARS mit “Absolut!“ ein überzeugendes und mitreißendes Album zwischen Post-Wave und Post-Shoegaze gelungen - ein rätselhafter Monolith, der fast prophetisch auftaucht zu Beginn einer Zeit neuer Aufstände. 

"Absolut!" ist im Gegensatz zum versöhnlichen 2007er-Vorgänger "Neobagism" ein weitaus weniger ambivalentes, ein entschieden düsteres Werk. Mut zum Krach, Mut zum Angriff. In ihrer schroffen Simplizität folgen die 13 - teilweise die 5-Minuten sprengenden - Songs weniger den Gesetzen der Harmonie und des Wohlklangs als der Freude am Lärm.

 „Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke“ war das erklärte Prinzip vor den Aufnahmen zu „Absolut!“. Die Arbeit an neuen Stücken sollte unter keinen Umständen zielgerichtet verlaufen. Die MONOSTARS nahmen einen befreundeten Gitarristen an Bord und luden Anton Kaun aka. Rumpeln als Gastmusiker ein, einen Video- und Noise-Artisten, der sich im Weilheimer-Umfeld bewegt. Bekannt sind vor allem seine visuellen Zusammenarbeiten mit Ammer und Console, Slut, Tied and Tickled Trio, The Notwist und zuletzt 13&God. Als Rumpeln erzeugt er mittels Sampler, Laptop und anderen Geräuschquellen einen kratzenden Klangteppich wie einst Allen Ravenstine. 

Seine nicht reproduzierbaren Lärm-Eskapaden und Restgeräusche erlauben es den übrigen Sounds und Instrumenten unvorhergesehene Bindungen einzugehen und neue Töne anzuschlagen. Die Musik wird nicht im klassischen Sinne komponiert, vielmehr findet sie ihre Form und Struktur mit der Zeit von selbst. Die Entstehungsgeschichte von "Absolut!" ist eine wechselhafte. Nach dem Abgang zweier Gründungsmitglieder hatten sich die MONOSTARS neu formiert, sich verstärkt ihrem angesehenen Puch -Open Air gewidmet und 2007 auf dem Label Echokammer/Arg&Loud das Album „Neobagism“ veröffentlicht.
 
Und doch: Selten zuvor schepperte und spielte die Band so lustvoll und spannungsreich wie beispielsweise im Song "Malewitsch". Dazu malen die Texte von Sänger Norbert Graeser in dunklen Farben David Lynch-hafte Innenwelten. Sie schöpfen weit mehr aus dem Unterbewussten als die distanzierten Beobachtungen der Vorgängeralben.
 
Das sechste Album der MONOSTARS ist nicht nur für ihr langjähriges Label ZickZack/ What‘s So Funny About eine willkommene Überraschung. „Absolut!“ unterscheidet sich von den Vorgängern fast radikal. Es handelt von der Abschaffung und dem Ende von Zuständen und Vorstellungen: Das ruhige Leben, Beziehungen, die Gesellschaft und eine Zukunft, die nicht mehr zu funktionieren scheint. 

Frei nach einem Zitat des italienischen Philosophen Antonio Gramsci, dem auch ein Stück auf dem Album gewidmet ist: "Eine Krise besteht darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann."  
 
Die MONOSTARS liefern mit  "Absolut!" eine detaillierte Beschreibung des Menschen in der Krise, die so noch keiner deutschsprachigen Band  gelungen ist: Geradeaus und doch verquer. Laut, aber verspielt, durchdacht und doch ungemein angriffslustig. 


DISKOGRAPHIE:
1996 In Zeitlupe (Veracity)
1999 Passagen (What's So Funny About)
2001 Stop Making Friends (What's So Funny About)
2003 Nichts Für Immer (What's So Funny About)
2007 Neobagism (Arg & Loud c/o Echokammer)
2011 Absolut! (ZickZack)

COMPILATIONS:

1998 Zur Hölle Mama - (Trikont / Indigo)
1999 puch fiction festival compilation - (Wild Orange/Hausmusik)
2001 Phonokoffer – (endless soul music)
2002 immergutrocken 3 – (immergutrocken festival)
2003 Bis auf weiteres eine Demonstration – (ZickZack / Indigo)
u.v.a.

 


PRESSESTIMMEN

„Ich bin begeistert. Was hier passiert, ist schwer in Kategorien wegzusperren. ... Die Monostars sind stets unterwegs durch eine Republik, die sich selbst nur in einem Traum ertragen kann ... Ich fordere deshalb: uneingeschränkte Solidarität mit den Monostars auf allen Kanälen.“
SPEX

„Die deutschen Felt. „Creation“ - Phase - inklusiv Moog, Orgel und traumhaften Instrumentals... Herrlich zerbrechliche Popsongs von Menschen deutscher Sprache, die nicht nur nach Hamburg schielen, sondern sich offensichtlich ernsthaft mit Forschungsreisenden wie Laurence und Julian Cope sowie deren Wurzeln von Krautrock bis Plastic Ono Band beschäftigt haben.“
INTRO

„So entsteht ein Klangkosmos, der mal an eine Spielzeugwelt und mal an eine merkwürdige Parallelgalaxie erinnert. Muss wohl doch Gegenwart sein. Vielleicht sogar die Zukunft.“
Süddeutsche Zeitung

„Der Inhalt: Moog-Klänge, mal sanfte mal bestimmte Gitarren mischen sich mit coolen Texten. ... Diesen zwölf Titeln wohnt ein warmer Glanz inne, der dem Hörer ein Lächeln auf die Lippen zaubert und ihn zuweilen seufzen lässt. Einfach So.“
WOM-Journal

„Sollten sich Kraftwerk und Blumfeld, also die vielleicht wichtigsten deutschen Bands der siebziger und neunziger Jahre, jemals zur Jam-Session zusammensetzen, dann könnten als Ergebnis ein paar Lieder herauskommen, die so klingen, wie eine noch nicht ganz so bedeutende Münchner Band namens Monostars.“
Süddeutsche Zeitung

 


 

 

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